Der Mensch hinter taktgefühl

Manchmal sind es nicht nur Erfahrungen, die uns prägen. Es sind die Menschen, denen wir auf unserem Weg begegnen. 

Mein Weg

Fast zehn Jahre durfte ich als Physiotherapeutin Menschen begleiten. Eine Zeit, die mich fachlich geprägt hat - aber noch viel mehr menschlich. 

Meine verschiedenen beruflichen Stationen, meine ehmealigen Arbeitgeber, Kolleginnen und Kollegen und vor allem die vielen Menschen, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben, haben mich zu der Therapeutin und zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. 

Ich durft zuhören, begleiten, motivieren, auffangen und erleben, wie unterschiedlich jeder Mensch mit Belastung, Schmerzen, Stress und Veränderungen umgeht.

Dabei habe ich etwas gelernt, das für mich bis heute mindestens genauso wichtig ist wie jede Behandlungstechnik:

Menschen möchten nicht einfach nur behandelt werden. Sie möchten gesehen werden.

was mir wirklich wichtig geworden ist

Ein Raum kann noch so schön sein und eine Anwendung noch so professionell - wenn sich ein Mensch drin nicht sicher und verstanden fühlt, fehlt etwas Entscheidendes.

Für mich bedeutet gute Begleitung deshalb, einem Menschen das Gefühl zu geben:

Ich werde wahrgenommen. Mir wird zugehört. Meine Bedürfnisse werden ernst genommen. Ich darf hier einfach sein.

Gerade in meinen Jahren als Physiotherapeutin habe ich erlebt, wie viel Vertrauen entsteht, wenn Menschen merken, dass nicht nur auf ihren Körper geschaut wird, sondern auf den Menschen dahinter. 

Diese Begegnungen haben meine Haltung geprägt. Und genau diese Haltung nehme ich heute mit zu TAKTGEFÜHL.

Warum Taktgefühl

Mit TAKTGEFÜHL wollte ich bewusst etwas Eigenes schaffen. Keinen Ort, an dem du funktionieren oder etwas erreichen musst. Sondern einen Ort, an dem du für einen Moment au deinem Alltag aussteigen darfst. Hier geht es nicht um medizinische Therapie, sondern um Wohlbefinden, bewusste Berührung, Wärme, Entspannung und Zeit für dich. Meine Erfahrung aus vielen Jahren Physiotherapie begleitet mich dabei trotzdem jeden Tag - in meinem Blick für den Menschen, in meiner Art zuzuhören und darin, eine Atmosphäre zu schaffen, in der du dich gut aufgehoben fühlen kanst. Denn für mich beginnt Entspannung nicht erst mit einer Massage. Sie gebinnt in dem Moment, in dem du merkst:  

hier darf ich loslassen

was taktgefühl für mich bedeutet

TAKTGEFÜHL bedetuet für mich, den eigenen Rhythmus wieder ein bisschen mehr zu spüren.

Nicht schneller. Nicht höher. Nicht weiter. 

Sondern manchmal einfach nur:

Ankommen. Durchatmen. Wahrgenommen werden. 

Und wenn du TAKTGEFÜHL nach deiner Auszeit ein kleines bisschen ruhiger verlässt, als du angekommen bist, dann ist genau das entstanden, was ich mir für diesen Ort wünsche.

Zurück zu dir. In deinem Takt. 

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